Hilfen für Menschen und Familien · Mecklenburg-Vorpommern
STELLWERK
Hilfen für Menschen und Familien in Mecklenburg-Vorpommern. Wir arbeiten traumapädagogisch, systemisch und feldorientiert. Unser Angebot bauen wir Schritt für Schritt auf.
Anliegen
Der Ausgangspunkt
Wir sind angetreten, weil Menschen in Belastungssituationen mehr brauchen als Verfahren und Maßnahmen. Sie brauchen Menschen, die zuhören, die einordnen, bevor sie antworten, die verstehen wollen, bevor sie bewerten und die verlässlich bleiben, auch wenn es schwierig wird.
Menschenbild
Drei Überzeugungen
Drei Überzeugungen tragen jede fachliche Entscheidung, die bei uns getroffen wird.
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Der gute Grund
Menschen verhalten sich nicht ohne Sinn. Auch Verhalten, das irritiert oder ratlos macht, ist eine Antwort auf erlebte Erfahrungen.
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Entwicklung
Kein Mensch ist mit seiner Geschichte fertig. Veränderung wird möglich, wo eine sichere Beziehung, Selbstwirksamkeit und ein Blick für Ressourcen zusammenkommen.
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Würde
Jeder Mensch hat Anspruch darauf, mit Achtung behandelt zu werden, gerade dann, wenn Fehler geschehen sind. Wir arbeiten mit Menschen, nicht an ihnen.
Fachliche Orientierung
Vier Quellen
Wir arbeiten nicht nach einem einzelnen Programm, sondern aus einer Haltung, die sich aus vier fachlichen Quellen speist.
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Entwicklung im Zusammenhang
Feldorientiertes Arbeiten
Wir machen sichtbar, was Entwicklung fördert, was sie hemmt und an welcher Stelle eine Veränderung neue Bewegung ermöglicht.
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Der sichere Ort
Traumapädagogik
Auffälliges Verhalten verstehen wir als Überlebensstrategie. Sicherheit, Transparenz und echte Beteiligung gehen jeder Zielsetzung voraus.
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Sprache schafft Wirklichkeit
Wertschätzende Kommunikation
Wir trennen Beobachtung von Bewertung und setzen Bitten an die Stelle von Vorwürfen. Das gilt auch dort, wo wir klar handeln müssen.
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Kein Mensch ist eine Insel
Systemisch und ressourcenorientiert
Ein Symptom beim Kind erzählt oft etwas über das System, in dem es lebt. Wer nur Defizite sieht, sieht nur die Hälfte.
Qualität
Dokumentation
Akten begleiten Kinder und Familien über Jahre. Formulierungen wandern von Bericht zu Bericht und prägen, wie Jugendämter, Gerichte und künftige Helfer einen Menschen sehen, lange bevor sie ihn kennenlernen.
Deshalb ist Dokumentation für uns nicht Verwaltungspflicht, sondern Teil der pädagogischen Arbeit. Wir trennen Beobachtung von Einschätzung, kennzeichnen Deutungen als überprüfbare Hypothesen und halten fest, was gelingt. Verbindlich geregelt ist das in unserem Dokumentationsmanual.
Aufbauphase
Unsere Leistungen
Stellwerk befindet sich in der Aufbauphase. Wir beginnen mit dem, was fachlich am weitesten entwickelt ist. Erweitert wird erst, wenn Strukturen, Personal und Qualität tragfähig sind. Leitend ist der Grundsatz: so ambulant wie möglich, so stationär wie nötig.
- Konzept entwickelt
ELF, Elterliche Lerngemeinschaft und Familienwirksamkeit
Videogestützte Elternarbeit im Einzel- und Gruppensetting als eigenständige methodische Hilfe zur Erziehung.
§ 27 Abs. 2 SGB VIII
- Im Aufbau
Sozialpädagogische Familienhilfe
Intensive, alltagsnahe Begleitung der ganzen Familie im eigenen Haushalt.
§ 31 SGB VIII
- Im Aufbau
Erziehungsbeistandschaft
Individuelle Unterstützung des Kindes oder Jugendlichen unter Erhalt des Lebensbezugs zur Familie.
§ 30 SGB VIII
- Im Aufbau
Begleiteter Umgang
Fachlich gestaltete Begleitung von Umgangskontakten, insbesondere bei hochkonflikthaften Trennungen und im Kontext von Rückführungen.
§ 18 Abs. 3 SGB VIII
- Perspektivisch geplant
Heimerziehung und betreute Wohnform
Stationäre Erziehung, Betreuung und Förderung junger Menschen, mit Rückkehrorientierung nach § 37 SGB VIII.
§ 34, § 41 SGB VIII
Alle Leistungen werden auf Grundlage des Hilfeplanverfahrens nach § 36 SGB VIII erbracht und in Abstimmung mit dem örtlich zuständigen Jugendamt aufgebaut.
Sprechen Sie uns an
Für Fragen, für ein erstes Gespräch, für alles Weitere.